Präambel
Hierbei handelt es sich um eine total wilde Spekulation – eine typische Verschwörungstheorie eben. Ich persönlich glaube weder, dass Googles Beweggründe für das Vince Update die hier dargelegten sind, noch bitte ich irgendjemanden das Ganze ernst zu nehmen.
Das Durchdenken des Artikels macht evtl. aber dennoch Sinn. Ob die beschriebenen Entwicklungen dann tatsächlich so eintreten könnten, muss jeder entsprechend Begabte selbst bewerten…
Was bezweckt Google mit dem letzten Update (pipxmasupdate)?
Das vordergründigste Symptom des pipxmasupdate ist wohl, dass es unheimlich viele Brands aus dem SERP-Nirvana an die Sonnenplätze gespült hat. Was hat der Weltkonzern Google nur davon, wenn er reihenweise große Marken (“Brands”) in den Top10 für generische Top-Keywords wie Kredit, DSL und Handy platziert? Offiziell dient natürlich jedes Bestreben Googles nur einem Zweck: nämlich die User Experience der Suchenden zu verbessern. [click to continue…]
Seit Anfang der Woche scheppert es so gewaltig in den (deutschen) SERPs, wie schon seit Monaten oder sogar Jahren nicht mehr. Auf den ersten Blick werden – insbesondere bei Moneykeywords – große (meist Offline-)Marken massiv und oft nicht nachvollziehbar bevorteilt. Es werden absolut unoptimierte Seiten, die kaum crawlable sind in die Top10 gehievt und unabhängige Vergleichsportale und Content-Angebote aus der Sichtbarkeit des Users verdrängt. Ein Paar ebenso konktrete wie krasse Beispiele:
- “girokonto” – Postbank, Sparkasse, HypoVereinsbank aus dem Nirvana in die Top10
- “versicherung” – Allianz neu auf #1, HUK, HDI bevorzugt
- “reise” – Expedia, Opodo und Sonnenklar.tv vorgezogen
- “urlaub” – weg.de und Expedia begünstigt
- “handy” – T-Mobile, Vodafone, Nokia und SonyEricsson aus dem nichts in die Top10
- “dsl” – Alice, 1und1 und KabelDeutschland in die Top10 geprügelt
- “flug” – Lufthanse, Expedia, Opodo, GermanWings – starke Boni
[Die "alten" SERPs kann man super in der Sistrix Toolbox nachschlagen: Beispiel "flug"]
Schaut man sich die Beispiele nun an, könnte man den Eindruck gewinnen, dass Google hier ein bereits bestätigtes Ziel verfolgt: Den User noch direkter und ohne Umwege zum Ziel (meist “Transaktion” oder “Information”) zu führen. Die “Umwege”, die ein User dabei nimmt (nennt man landläufig auch Preisvergleich oder “Affiliates”) liefern zwar zusätzliche Information, kosten aber auch Zeit und passen nicht so recht in die Google-Wertschöpfungskette, da dort auch andere Vergütungsformen als AdSense/AdWords existieren. Also warum nicht das berühmte “cut out the middleman” vollziehen und die Wertschöpfungkette bis zur Transaktion deutlich verkürzen. [click to continue…]